Der Pflegeberuf ist so wichtig wie unattraktiv und so schmeißen selbst immer mehr Pflegeazubis die Ausbildung hin. Zur Zeit sind es 30 Prozent wie ein Bericht der Tagesschau darlegt. Das stellt nicht nur ein Problem für die Versorgung bestehender Pflegestrukturen und den Arbeitgebern, sondern auch eine Herausforderung, Ausländische Pflegefachkräfte in ausreichender Zahl einzustellen.
Was in der Ausbildung auch zum Tragen kommt ist der Realitätsschock, den die tatsächliche Arbeit offenbart. Wer mit guten Absichten sich für diesen Beruf entscheidet jedoch unerfahren und naiv, kann durchaus an seine Grenzen kommen. Aber dies ist in der Tat nichts, was es früher nicht auch gab und was auch andere Berufe mit sich bringen.
Weiteres zu diesem Thema kann man hier nachlesen:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ar ... r-100.html
30 Prozent weniger Pflegefachkräfte?
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Pfleger234
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- Registriert: Do 8. Jan 2026, 11:49
Re: 30 Prozent weniger Pflegefachkräfte?
Das ist alles ein kränkelndes System, das nur funktioniert, weil so viele Pflegende über ihre Grenzen gehen. Und die Pflege hat keine (politische) Macht, um die notwendigen Änderungen durchzusetzen. Die Pflegestudiengänge sollen die Attraktivität erhöhen, aber die Absolventen stellen fest, wenn sie im Job sind, dass sie eigentlich Zusatzaufgaben zu leisten haben, zu dem was im Stationsalltag so anfällt und dafür kaum zeitliche und schon gar keine adäquate finanzielle Ressourcen bereitgestellt bekommen, die den Mehraufwand auch nur annähernd ausgleichen. Dann kommt noch das weit verbreitete Helfersyndrom dazu, was viele daran hindert eine für den eigenen Weg verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, zB zu kündigen. Die kommenden Generationen werden aber nicht bereit sein ihre eigene Gesundheit auf Spiel zu setzen, die haben eine andere Einstellung zur Arbeit.